Metzgerei Kleiber

Grilltipps von Kleiber

Damit Ihre Grill-Saison zur Krönung wird

Schnelles Grillvergnügen

Würstchen- und Hackfleisch-Grilladen, die immer passen.

Ein Klassisches Vergnügen

Im 4. Teil unserer Grilltipps stellen wir Ihnen die klassiker des Grillens vor

Ein Sommer ist kein Sommer, wenn nicht hin und wieder ein paar Würstchen und Hackfleisch-Grilladen auf dem Grill liegen. Aus gutem frischem Fleisch hergestellt, gehören eine sanft gegrillte Bratwurst, ein saftiger Schübling, ein würziger Allgäuer Rauchzipfel und ein herrlicher Burger zu den Klassikern – und zu den feinsten Leckerbissen auf dem Rost.

BELIEBTES VERGNÜGEN

Würstchen haben eine große Stärke: Sie sind ­immer willkommen. Mit ihnen gewinnen Sie die Herzen der Kinder, die nicht warten können oder schon wieder Hunger haben. Würstchen sind perfekt zum Auftakt eines großen Grillfests, als Alternative zum Fleisch oder wundervoll als ­Mitternachtshappen über den ­letzten glühenden Kohlen gegrillt.
 
 

PUREs Vergnügen

Das beste Gewürz für eine gute Wurst ist gutes ­frisches Fleisch. Alle Welt redet heute davon, ­welche Inhaltsstoffe nicht in der Wurst sein sollen, aber kaum jemand beschäftigt sich mit der Hauptsache – dem Fleisch.Gutes frisches Fleisch ist es, das diesen unnachahmlichen Duft verströmen lässt, den die Kunden in unseren Läden so lieben – ein Versprechen für himmlischen Geschmack, wie es nur eine handwerklich solide gemachte Wurst von höchster ­Qualität einlösen kann. Bei uns finden Sie nur frische Ware – und frisch ist es dann, wenn es ­gerade fertig geworden ist.
 

ERFRISCHENDES VERGNÜGEN

Neben all diesen Leckerbissen bieten wir Ihnen, zur Abkühlung an heißen Sommertagen, köstliche Wurstsalate, wie die heimischen Fleischwurst- oder Ochsenmaulsalate sowie herrliche Tellersülzen. Genießen Sie den Sommer!

VIELFÄLTIGES VERGNÜGEN

Jede unserer Würste hat einen von Grund auf eigenständigen Charakter, welcher sich aus dem Geschmack des ­verwendeten Fleisches ergibt. Schweinefleisch macht Würste zart und mild – Schweinespeck ­bewirkt Saftigkeit und ­Geschmacksfülle – Rindfleisch bringt Aroma und Biss. Es kommt auch darauf an, von welchem Teilstück das Fleisch stammt. Fleisch von der Schulter bringt mehr Farbe und Biss als das eher blassere ­Schinkenfleisch, das dafür sehnenfrei ist und optimal für die Einlage geeignet ist. Es ist ein großer Unterschied, ob der Speck vom Rücken, vom Bauch oder von der Backe stammt. So "komponiert" ein guter Metzger mit der Wahl verschiedener Fleischsorten durch Variation der ­Zusammensetzung in den Rezepten den Charakter und die Eigenständigkeit unterschiedlicher Würste.
 
Natürlich spielt es eine Rolle, wie das Fleisch ­verarbeitet wurde, ob fein oder grob – oder, ob grobe Fleischstücke in einer fein gekörnten Grundmasse eingebettet sind. Außerdem ist es ein Geschmacksunterschied, ob eine Wurst Kochsalz oder Pökelsalz enthält, ob sie geräuchert ist oder nicht, ob sie roh ist oder gebrüht. All das hat viel mehr Einfluss auf den Charakter einer Wurst als alle Gewürze der Welt.In unseren Läden wartet eine Fülle an Varianten auf Sie. Überraschen Sie Ihre Gäste mit rustikalen Putenkäsekrainern, scharfen nordafrikanischen Merguez-Würstchen oder pikanten italienischen Salsiccias.
 

Regionalität

Ja & Nein

Heute wird überall suggeriert, man solle sich nur noch regional versorgen. Was soll man aber tun, wenn das gewünschte Produkt in der Region nicht wächst oder nicht gut gedeiht? Woher käme der Pfeffer in der Wurst, der Schafsaitling, in den die Rostbratwurst gefüllt ist, das Olivenöl zum Marinieren, der erfrischende Wein zur Krönung des Tages? Da wir diese Produkte, aufgrund des anderen Klimas, nicht mit derselben Spitzenqualität herstellen können, stammen einige unserer Zutaten notgedrungen von weither.
 
Unser Ziel ist es, die beste Ware für die Kunden in unserer Region herzustellen. Dafür müssen wir beispielsweise bei der Fleischveredelung teilweise auf ausländische Produkte, wie Gewürze, zugreifen. Beim Fleisch hingegen, wo Frische ­eines der höchsten Qualitätskriterien ist, legen wir ­großen Wert auf regionale Nähe. 
 
Denn wenn Fleisch um die halbe Welt gereist ist, schmeckt und spürt man das. Man muss dieses Fleisch einfrieren oder anderweitig haltbar machen, wodurch Qualitätsverluste nicht zu vermeiden sind. Deshalb sollte man auserwählteste Leckerbissen wie ein Kobe-Beef, ein US-Prime-Beef oder ein lberico-Steak am besten dort genießen, wo sie herkommen.
 
Statt Zertifikaten und Labeln, die die Qualität von weitgereisten Produkten sicherstellen sollen, stehen bei regionaler Produktion die Menschen mit ihrem Namen und ihrer Person dahinter. Gemeinsam kann eine Entwicklung zur ständigen Verbesserung vorangetrieben werden, um schließlich eine außergewöhnliche Qualität hervorzubringen. Das ist dann Überzeugungsgemeinschaft und ­Partnerschaft auf Augenhöhe im Sinne der Qualität – zum Wohl der Kunden.
 
 
Die Würste bei Kleiber verkörpern in hohem Maße die Werte, die uns wichtig sind: Bekömmlich sollen sie sein, wunderbar im Geschmack und wir sollen sie mit gutem Gewissen genießen können. Sie sind der Stolz unserer Wurstmacher, die Tag für Tag ihr Bestes geben, um hervorragende Würste zu ­schaffen: natürlich, ehrlich und gut. Nutzen Sie all Ihre Sinne.
 
Eine gute Wurst sieht gut aus. Sie hat kräftige Farben. Sie glänzt und strahlt Sie förmlich an. Der Geruch ist klar und frisch, macht Hunger. Sie schmeckt nicht nach Gewürzen, sondern nach frischem Fleisch, ist geschmeidig und glatt im Biss.

Würstchen & Hamburger

Zubereitungstipps

Würstchen ­Zubereiten

Wichtig sind mittlere Temperaturen (150 – 170 °C) und vor allem genügend Zeit. Eine rohe Bratwurst braucht schon 20 Minuten, bis sie gleichmäßig durch und durch heiß gebraten ist. Besonders vorsichtig wollen rote Würste (mit Pökelsalz) ­gebraten werden. Sie bilden eine schöne, rot­braune Kruste. Wenn diese schwarz wird, schmeckt sie nicht nur bitter, sondern es ist auch gesundheitlich bedenklich – erst recht noch, wenn Käse dabei ist, da dabei die ­Gefahr der Bildung von ­Nitrosaminen ­besteht. Richtig gemacht, ­schmecken gegrillte Würste nicht nur ausgezeichnet, sie sind auch bekömmlich. 

Manche Würste gehen bei Hitze auf (sie treiben) und platzen dann. Diese Sorten sollte man vor dem Grillen gefühlvoll einschneiden, wobei man auch ein schönes Muster einritzen kann. So reißt der Darm und die Wurst nur oberflächlich leicht auf und sie bleibt innen saftiger.
 

Hamburger selber machen

Holen Sie sich frisch durchgelassenes ­Rinderhackfleisch (3 mm) bei uns. Sagen Sie uns, dass Sie einen Hamburger machen wollen, dann mischen wir noch etwas durchwachsenes Rindfleisch darunter. Weil ein Burger als Hackfleischprodukt durchgegart werden sollte (Kern 70 °C), sollte Hackfleisch 10 – 15 % Fett enthalten, damit der Burger saftiger und zarter wird.

Am selben TAG

Bereiten Sie alle ­Zutaten gut vor und dann muss es zügig ­gehen: das Rinderhackfleisch mit Salz (ca. 10 – 12g/ kg) und etwas Pfeffer würzen. Gut ­mengen und kneten, solange bis das Fleisch etwas ­klebrig und bindig wird, aber noch Struktur hat! Aber auf keinen Fall zu lange kneten, damit der Burger nicht musig bzw. brätig wird. Danach formen und möglichst schnell auf den Grill. Bei mittlerer bis hoher Hitze direkt grillen. Mit einer Bratschaufel immer wieder drehen, bis er außen knusprig und innen gar ist (70 °C im Kern) – dauert je nach Dicke ­10 – 15 min. Dann noch ca. 5 min ruhen lassen. Daneben die Brötchen auf dem Grill rösten. Anschließend mit den vorbereiteten Zutaten anrichten.